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Die Erste-Hilfe-Filme "Rette mich, wer kann" (6 Folgen)

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Filmklappe

 

Die nachfolgenden Filme aus der sechsteiligen Erste-Hilfe-Reihe "Rette mich, wer kann" entstanden in den 1980er Jahren im Auftrag der Berufsgenossenschaft. Die Handlungsorte lagen alle in München und Umgebung.

Bei betrieblichen Lehrgängen in Notfallmedizin wurden die Filme bei der eingeblendeten Frage "Was ist zu tun ?" angehalten und die betrieblichen Ersthelfer nach den richtigen Maßnahmen befragt.

Am Ende jedes Filmes nach Demonstration der richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen wurde die Frage "Hätten Sie es gewußt ?" eingeblendet, um Zuschauer mit Wissensdefiziten zu einer Auffrischung in Erster Hilfe zu motivieren.

Drehbuch-Autor, ausführender Produzent, Produktionsleiter und Regisseur dieser Erste-Hilfe-Serie war mein väterlicher Film-Freund Hans Fries, der in diesen Filmen seine gesamte Erfahrung aus 40 jähriger Kino- und TV-Produktion einbrachte. Aufnahmeleiterin und Produktionsassistentin war seine Frau Livia Fries aus der Schweiz.

Von ihrer Machart her sind diese Schulungsfilme aus meiner Sicht so interessant, weil man in ihnen, was Dramaturgie, Handlung, Filmsprache, Schnitt-Komposition und Spannungsbogen betrifft, erkennt, dass ihr Producer eindeutig vom Spielfilm kam.

 

Notfall Baulos 16, Erste-Hilfe-Folge 1

 


Notfall Baulos 16: Video aus der Erste-Hilfe-Serie "Rette mich wer kann" zu Kopf- und Pfählungsverletzung

 

Der Erste-Hilfe-Film der Berufsgenossenschaft aus dem Jahr 1982 zeigt einen Unfall an der U-Bahn-Baustelle Zschokkestraße (heutige Linie U5, U-Bahn-Haltestelle Friedenheimer Straße) in München. Als Bauhelfer in dem Schulungsfilm zu sehen ist unter anderen Olaf, der Sohn von Hans Fries.

In dem Schulungsfilm fällt ein Bauarbeiter nach einem Sturz von einer Leiter auf ein Baueisen, durchbohrt sich damit den Unterschenkel und bleibt mit einer Pfählungsverletzung und Kopfverletzung bewußtlos liegen.

Die herbeieilenden Ersthelfer führen lebensrettende Sofortmaßnahmen durch, indem sie den Verletzten Bauarbeiter in die stabile Seitenlage bringen, die Blutungen stoppen und die Pfählung mit Verbandsmaterial aus dem Erstehilfekoffer stabilisieren, um das Haut-Gewebe vor weiteren Schäden zu schützen.

Außerdem wird den betrieblichen Ersthelfern die korrekte Alarmierung des Rettungsdienstes mit den 5 "W-Fragen" gezeigt.

 

Notfall Halle 3, Erste-Hilfe-Folge 2

 


Notfall Halle 3: Video aus der Erste-Hilfe-Serie "Rette mich wer kann"
zu Bewußtlosigkeit und Kopfverletzung

 

Der Erste-Hilfe-Film der Berufsgenossenschaft München aus dem Jahr 1983 zeigt einen Unfall in der Lagerhalle der Firma Vitakraft in Kirchheim bei München, bei dem einem Lagerarbeiter ein Karton aus einem Hochregal auf den Kopf fällt.

Er bleibt mit einer leicht blutenden Kopfverletzung bewußtlos am Boden liegen und erhält lebensrettende Sofortmaßnahmen mit stabiler Seitenlage und einen Kopfverband aus dem Verbandskasten.

Außerdem wird der richtige Notruf beim Rettungsdienst mit den 5 W-Fragen demonstriert: "Wo ist es geschehen ?", "Was ist geschehen ?", Wie viele Verletzte ?, "Welche Verletzungen ?" und "Warten auf Rückfragen !".

Als Lagerarbeiter in dem Schulungsfilm zu sehen sind auch Olaf und Oliver Fries, die Söhne von Hans Fries, und als Verletzter Michael Körner, ein Pioneer der Realistischen Unfalldarstellung (RUD) für das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

Michael Körner aus Übersee am Chiemsee (Chiemgau) war Autor der in Fachkreisen legendären "Arbeitsmappe Realistische Unfalldarstellung", die von 1968 bis 1994 das Universalwerk bei Lehrgängen zur Notfalldarstellung beim Roten Kreuz und auch von Film-Maskenbildnern war.

 

Notfall Maschinenwerkstatt, Erste-Hilfe-Folge 3

 


Notfall Maschinenwerkstatt: Video aus der Erste-Hilfe-Serie "Rette mich wer kann" zum Elektro-Stromschlag

 

Der Erste-Hilfe-Film aus dem Jahr 1985 zeigt einen Elektrounfall in einer Maschinenwerkstatt in München, bei dem ein Arbeiter mit den Handgelenken an die offenen Schaltstellen eines Schaltkastens kommt und bewußtlos mit Herzstillstand liegen bleibt. In der Folge wird eine Herz-Lungen-Wiederbelebung gezeigt wie sie bei Elektrounfällen typisch ist.

Wichtiger Hinweis zur Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW): Stand 2014 erfolgt diese mit 30 Mal Herzdruckmassage und 2 Mal Beatmung bei Überstreckung des Kopfes. Außerdem wird der Puls und die Stellung der Pupillen nicht mehr geprüft, sondern nur die Atmung.

Als Arbeiter zu sehen in dem Schulungsfilm sind Olaf Fries und Oliver Fries. Die Rolle des verletzten Elektro-Opfers spielt Thomas Knitter, der damals selbst aktiv in der Bereitschaft Dietramszell des Bayerischen Roten Kreuzes und im Rettungsdienst des BRK Kreisverbandes Bad Tölz / Wolfratshausen war.

Die medizinische Beratung für die gezeigten, lebensrettenden Sofortmaßnahmen zum Elektrounfall mit Herz-Kreislauf-Stillstand und Druckmassage erfolgte durch Dr. Hans Rath und die technische Beratung durch Dipl.-Ing. Klaus Leidholdt von der Berufsgenossenschaft Feinmechanik und Elektrotechnik in Köln.

 

Notfall Hotelküche, Erste-Hilfe-Folge 4

 


Notfall Hotelküche: Video aus der Erste-Hilfe-Serie "Rette mich wer kann" zu Verbrennungen und Verbrühungen

 

Der Erste-Hilfe-Film der Berufsgenossenschaft zum betrieblichen Notfalltraining zeigt einen Unfall in der Groß-Küche eines Hotels in München.

In dem Schulungsfilm erleidet eine Küchenhilfe eine Fett-Verbrennung 2. Grades mit Blasenbildung durch heißes Fett und wird durch Sofortmaßnahmen mit kaltem Wasser versorgt, bis die Schmerzen nachlassen (ca. 10 - 20 Minuten).

Weitere Maßnahmen der Ersten Hilfe betreffen das Entfernen durchtränkter Kleidung unter Umgehung von verklebten Stoff-Teilen und das Abdecken des Wundbereiches mit sterilen, nicht klebenden Verbänden zur Verringerung der Gefahr einer Infektion.

Abschließend der Verletzte mit einer Rettungsdecke bzw. Folie eingewickelt, um ihn vor Wärmeverlusten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu schützen.

Ferner wird vor Hausmitteln wie Öl, Mehl und Puder zur Wundversorgung bei Verbrennungen gewarnt und vor Beruhigungsmitteln und Schmerzmitteln, die nur vom Arzt verabreicht werden dürfen. Erklärt wird auch die sog. 9er-Regel für die Bestimmung vom Verbrennungsgrad bei einer Verbrennung.

 

Notfall Rohbau Pl 25, Erste-Hilfe-Folge 5

 


Notfall Rohbau Pl25: Video aus der Erste-Hilfe-Serie "Rette mich wer kann" zu Schnittwunden und Druckverband

 

Der Erste-Hilfe-Film der Berufsgenossenschaft handelt von einem Unfall in einem Rohbau an der Paul-Heyse-Strasse (in Höhe der Schwanthalerstrasse) in München.

Dabei rutscht ein Arbeiter beim Durchschneiden eines Baueisens mit der Flex ab, zieht sich eine tiefe Schnittverletzung am Oberschenkel zu und erleidet einen Schock mit starken Blutungen.

Die herbeieilenden Ersthelfer führen lebensrettende Sofortmaßnahmen durch, indem sie die Blutungen der Fleischwunde des Verletzten wie folgt stoppen: Nach dem Abdrücken der Hauptschlagader erfolgt das Anlegen von einem Druckverband.

Anschließend wird der Verletzte für den Transport ins Krankenhaus durch den Rettungsdienst vorbereitet, der zuvor mit den 5 "W-Fragen" alarmiert wurde.

Die medizinische Beratung in dem Schulungsfilm für betriebliche Ersthelfer erfolgte durch Dr. Hans Rath und die technische Beratung durch Dipl.-Ing. Univ. Arthur Müller von der Tiefbau-Berufsgenossenschaft.

 

Notfall Sägewerk, Erste-Hilfe-Folge 6

 


Notfall Sägewerk: Video aus der Erste-Hilfe-Serie "Rette mich wer kann" zu "Gebrochenes Bein" und Schock

 

Der Erste-Hilfe-Film zeigt einen Betriebs-Unfall in einem oberbayerischen Sägewerk, bei dem sich ein Arbeiter durch einen herabfallenden Holzbalken einen offenen Bruch am Schienbein zuzieht und einen Schock erleidet.

Der Verletzte wird zunächst in eine sichere Schocklage gebracht und seine Verletzung anschließend mit Verbandsmaterial aus dem Gabelstapler-Verbandskasten versorgt.

Dabei wird auch das gebrochene Bein mit passenden Materialien stabilisiert, damit der Verletzte es nicht mehr bewegen kann, um weiteren Schädigungen vorzubeugen bis zum Eintreffen vom Rettungsdienst.

Drehort des Schulungsfilms war das Sägewerk der Firma Suttner in Dietramszell (Landkreis Bad Tölz / Wolfratshausen in Oberbayern).

Die medizinische Beratung für die gezeigten Sofortmaßnahmen der Ersthelfer erfolgte durch Dr. Hans Rath und die technische Beratung durch den technischen Aufsichtsbeamten (TAB) Manfred Heiss von der Berufsgenossenschaft Holz (BG Holz) in München.

 

 

Hinweis: Die in den Filmen gezeigten Sofortmaßnahmen und Erste-Hilfe-Maßnahmen entsprechen der damals herrschenden Lehrmeinung und können von der heutigen Lehrmeinung abweichen.

 

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© 2016 Mike Gallus Fotograf | Erste-Hilfe-Filme (First Aid Films) - Filmproduktion Hans Fries München/Dietramszell | FVG Home | Liste

 

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