Filmstreifen mit Schriftzug Filmphotograph Mike Gallus
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Hans Fries, Filmproduzent, Produktionsleiter und Schauspieler (1920-2003), Mein väterlicher Film-Freund, Förderer und Gönner

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So lernen wir uns kennen: Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt !

 

Hans Fries und ich lernen uns 1978 bei den Dreharbeiten zur Schwabinger Kinokomödie "Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt" kennen. Und das kam so:

Das Produktionsbüro der Cinenova-Filmproduktion hat in der Hochschule für Fernsehen und Film in München (HFF) angerufen. Sie suchen einen guten Tonmann für den neuesten Kinofilm der Filmemacher May Spils und Werner Enke.

Professor Wolfgang Längsfeld (Spitzname "Lä") von der Filmhochschule weiss nur einen: Seinen ehemaligen Filmhochschüler Mike Gallus, denn der hat schon beim Rundfunksender der Bundeswehr in Andernach und bei Tonmeister Günther Stadelmann den richtigen Ton gelernt.

So werde ich von der HFF empfohlen und bin unerwartet bei den Besten der Branche gelandet:

May Spils ist im Nachkriegs-Deutschland die erste Spielfilm-Regisseurin nach der übergrossen Leni Riefenstahl und Preisträgerin beim Internationalen Filmfestival Mannheim 1966.

Zusammen mit Werner Enke bekam sie 1967 den Deutschen Filmpreis im Bereich Dialog für den Millionenerfolg "Zur Sache Schätzchen" mit Uschi Glas. Für diesen Film erhielt Enke zudem 1968 den Deutschen Filmpreis als bester Nachwuchsdarsteller.
Bei "Nicht fummeln, Liebling !" erhielten beide 1970 den Ernst-Lubitsch-Preis.

Und Geschäftsführer der Cinenova-Filmproduktion ist Hans Fries, ein erfahrener Produktionsleiter seit den frühen 50er Jahren. Er war bereits verantworlich für die beiden vorherigen Kinofilme "Nicht fummeln, Liebling !" (1970) und "Hau drauf, Kleiner !" (1974) von Spils und Enke.

 

Foto von May Spils und Werner Enke neben einer Filmkamera in ihrer Schwabinger Wohnung mit einer Widmung für Hans Fries - Dem lieben Beißzangerich Hansi von der lieben herben May
Foto: May Spils und Werner Enke 1974 in ihrer Schwabinger Wohnung mit persönlicher Widmung von May Spils für Hans Fries mit den Worten: "Dem lieben Beißzangerich Hansi von der lieben herben May". Spils und Enke gehören zum Kern der 1965 gegründeten "Neuen Münchner Gruppe" um die Regisseure Klaus Lembke, Max Zihlmann, Rudolf Thome, Jean-Marie Straub, Maran Gosov und Peter Nestler.

 

So kommt es also, dass mich Werner Enke mitnimmt zu einer Geräuschsuche in Schwabing. Er will akribisch nachsynchronisieren und braucht Ton für die später legendäre Klosett-Szene in seinem neuen Film "Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt".

In dieser Szene greift Steuerprüfer Fuchs (alias Edgar Wenzel) diensteifrig zur Tauchermaske, um die Kloschüssel in der Villa von Schwarzenbeck (alias Benno Hoffmann) einer ordentlichen Finanzamtprüfung zu unterziehen.

Sogleich ist Charly (alias Werner Enke) zur Stelle und hilft dem Finanzbeamten nachdrücklich mit dem Klostampfer. Nachdem sich Steuerprüfer Fuchs davon überzeugt hat, dass in der Tiefe des Lokus keine Gegenstände mit "steuerbetrügerischer Absicht" deponiert wurden, zieht Charly schließlich die Reissleine, äh die alte Kette der vorsintflutlichen Klospülung.:-)

So weit zur Handlung, gleich geht`s weiter mit Details, wie ich mit Werner Enke durch München ziehe auf der Suche nach dem idealen Geräusch. Doch erst einmal das legendäre Foto der Filmszene in einer typischen alten Schwabinger Villa:

 

Aushangfoto zum Kinofilm Wehe wenn Schwarzenbeck kommt mit der legendären Kloszene, bei der Werner Enke den Steuerprüfer Fuchs mit einem Klostampfer aus Gummi in die Kloschüssel drückt
Bild: Aushangfoto zum Kinofilm "Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt" von CINENOVA-FILM München (1978) mit der legendären Kloszene - Charly (alias Werner Enke) unterstützt Steuerprüfer Fuchs (alias Edgar Wenzel) mit einem Gummi-Klostampfer als dieser mit einer Tauchermaske im Haus von Schwarzenbeck (alias Benno Hoffmann) auch das Klo einer ordentlichen Finanzamt-Prüfung unterzieht.

 

Ich treffe also Werner Enke zum Geräuscheaufnehmen und hier kommt er, der einzige wahre "Klosett-Popper" auf Gottes grüner Erde. Und noch zur rechten Zeit, um Schlimmes zu verhindern, denn es wird böööse enden.

Wortgenie Enke wie er leibt und lebt. Ich lerne ihn also auf dem Klo kennen, toll. Ich ganz Ohr, bewaffnet mit der Filmschul-BAVARIA-Nagra, einer schweizer Präzisions-Tonbandmaschine für 19 oder 38 Vollspur. Enke ist bewaffnet mit dem Klostampfer und spielt mir die Film-Szene vor. Ich muss lachen, wir prusten los.

Er braucht Spezialgeräusche: Gurgeln, Ominöses, Wildes Geplätscher, Symphonisches. Das Mikrophon immer tief im Lokus. Ich fürchte um die teure Technik, er ist unermüdlich, immer noch am Probieren, will ein altes Plumpsklo mit Kette und Spülkasten.

Ich biete ihm Moderne, aber er will Antiquarisches. In Schwabing neben dem Isabellakino bringen wir es auf 3 Stellungswechsel, immer hart am Geschehen. Hier ein Kino-Klo, dort ein Plumpsklo und dann noch eine dritte Location in einem Altbau. Aber nix mit Satisfaction. Enke will weiter fummeln an den Tönen, um das letzte rauszuholen.

Später fahren wir noch zum Schrottplatz für richtig Krach und dann mit May Spils an einen See zwecks Ton-Idylle. Hier habe ich May Spils ganz für mich, während Enke mit dem Füttern der Enten beschäftigt ist. Hier erfahre ich, mit welchem Rezept sie Enke unauffällig beim Drehen steuert, um sein Schwabinger Lebensgefühl in allen Nuancen wiederzugeben.

Enke fordert mir an diesem Tag alles ab, keine Spur von "Der alte Schwung ist hin". Und sein Producer bezahlt mich am Abend fürstlich. Es ist Cinenova-Chef Hans Fries. Ein Hüne von Mann, eher ein Prackl von Mannsbild wie der Bayer sagt, mit einer begnadeten Baßstimme.

"Bist Du auch beim Film, Mike?", fragt er, "und trägst Du immer schwarz ?" "Yes, Sir". Er hat was Patriarchisches, aber er kann auch lachen, genauso wie er poltern kann. Das merke ich erst später, wie er mich für die Wochenendgeschichten vom ZDF als Ausstatter und Filmarchitekt beruft. Doch das ist eine andere Geschichte.

 

Foto einer Filmszene vom Kinofilm Nicht fummeln Liebling mit Hans Fries als Polizei-Ausbilder
Foto: Filmszene aus "Nicht fummeln, Liebling !" mit Hans Fries als Polizei-Ausbilder

 

Zum Abschluß der Dreharbeiten vom Schwarzenbeck-Film werde ich von Werner Enke und Hans Fries zu einer Kneipentour durch Schwabing eingeladen. Man erwartet Trinkfestigkeit und Stehvermögen nach dem Motto: "Schaung ma a moi, was de Preissn vatrag`n" :-)

Die Tour beginnt in der legendären Filmkneipe "Die Säge" in der Feilitzschstraße (wir saßen quasi auf der Bombe, die dort 2012 hochging), läuft weiter zum "Haus der 111 Biere", dann zur Gaststätte Leopold und endet nach vielen weiteren Stationen im "Alten Simpl", "der legendären Filmkneipe" von Wirtin Toni Netzle in der Türkenstrasse. Vis-à-vis vom Türkendolch-Kino.

Hier im Schwabinger "Wohnzimmer" aller Filmleute der guten alten Zeit trifft man Ende der 70er Jahre auf Bernhard Wicki, Klaus Löwitsch, Senta Berger oder Klaus Lemke.

Im Alten Simpl erfahre ich endlich, wie die beiden Herren Filmemacher genau produzieren, was sie verbindet und wie sie sich kennen gelernt haben.

Sie kennen sich schon seit 1967 durch die Kinokomödie "Mit Eichenlaub und Feigenblatt" (Regie: Franz Josef Spieker), bei der Hans Fries Produktionsleiter und Darsteller war:

Als Bundeswehr-Major ist er dort militärischer Gegenspieler von Werner Enke in der Hauptrolle eines jungen Mannes, der trotz Ausmusterung verzweifelt zur Bundeswehr will, um eine heldenhafte Soldatenkarriere zu beginnen.

Ich konstatiere plötzlich, dass Enke die Physis, die schauspielerische Begabung und die Körperlichkeit eines Hans Fries begriffen und für seine Filme ideal umgemünzt hat.

Hans Fries ist als Rollentyp für Enke ein Glücksfall, weil er im zum Teil anarchistischem Universum von Enkes genialen Filmideen die Ordnung wieder herstellt.

Wie ich erfahre, hat Enke ihn auch in der aktuellen Kinoproduktion "Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt !" als Schauspieler in der Rolle des Finanzamtleiters besetzt.

 

Foto einer Film-Szene aus - Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt ! - mit Hans Fries telefonierend am Schreitisch als Finanzamtleiter
Film-Szene vom Juni 1978 aus "Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt" im Finanzamt mit Hans Fries als Finanzamtleiter

 

Und ich erfahre im Verlauf unserer Schwabing-Tour, dass Enke Hans Fries bereits 1974 bei "Hau drauf, Kleiner !" für die Rolle als autoritären Bundeswehr-Oberst und 1970 in "Nicht fummeln, Liebling !" als stimmgewaltigen Polizei-Ausbilder besetzt hat.

Als wir die Leopoldstrasse kreuzen erinnert sich Enke an die teilweise brutale Polizeigewalt im München der späten 60er Jahre und sein Unmut darüber ist noch immer nicht verraucht. Was heute nur noch schwer vorstellbar ist:

Im Schwabing gab es damas berittene Polizei und wenn sie in der Münchner Leopoldstrasse auftauchte und die Trillerpfeife ertönte, dann mussten schlagartig die Bürgersteige geräumt werden. Wer nicht sofort das Weite fand, bekam willkürliche Polizeigewalt mit dem Gummiknüppel zu spüren.

In "Nicht fummeln, Liebling !" hat Enke die Zeit der Schwabinger Gummiknüppel auf seine Art verarbeitet und mit Hans Fries besetzt er die Rolle des militärisch-autoritären Polizeiausbilders geradezu ideal.

Beide schmunzeln verschmitzt, als sie sich an die groteske Filmszene erinnern: Polizeiausbilder Müller (alias Hans Fries) trainiert eine Gruppe von Nachwuchs-Polizisten an einem zum Schlag-Kopf umgebauten "Hau den Lukas" vom Münchner Oktoberfest, um die Schlagkraft mit dem Gummiknüppel für den späteren Polizeieinsatz zu optimieren.

Das ist im wirklichen Leben schwer vorstellbar, doch bei Enke geht alles im Film. Und er braucht einen autoritären Rollentypen wie diesen Hans Fries als laut-starken Zuspieler, damit die Rechnung seiner Groteske beim Zuschauer aufgeht.

 

Standfoto einer Filmszene in - Nicht fummeln, Liebling ! - mit Hans Fries als Polizei-Ausbilder bei einem fiktiven Schlagstock-Training von einer Reihe von Polizisten an einem Hau-den- Lukas, die dadurch grotesk ihre Schlagkraft mit dem Gummiknüppel trainieren, indem sie auf einen Lukas-Kopf schlagen sollen
Standfoto von 1970 einer Filmszene in "Nicht fummeln, Liebling !" mit Hans Fries als Polizeiausbilder Müller beim Gummiknüppel-Training in einer Polizei-Dienststelle in Schwabing. Im Einsatz ist das speziell präparierte "Hau-den-Lukas-Übungsgerät" zur "Schlagkraft-Optimierung" :-)

Karl Schönbeck und Hans Fries bei Dreharbeiten in den Bavaria Studios München
Foto: Schauspieler Karl Schönböck und Hans Fries bei Dreharbeiten 1969 in den Bavaria Studios München für den Kinofilm "Nicht fummeln, Liebling !"

 

Mich erinnert das markante Auftreten von Hans Fries in der Rolle des Law-und-Order-Typen an eine Mischung aus normannischer Kleiderschrank a la Curd Jürgens ("Des Teufels General"), den Habitus eines Hans Albers ("Münchhausen"), an John Wayne ("Rio Bravo"), aber auch an einen Grandseigneur wie Mario Adorf ("Der grosse Bellheim") oder Sean Connery ("Im Namen der Rose").

 

    Oranges Cover des Buches Es wird böse enden von Werner Enke        Cover der DVD Zur Sache Schätzchen von May Spils und Werner Enke mit Uschi Glas    Cover der Erstausgabe-DVD Zur Sache Schätzchen mit Werner Enke und Uschi Glas, Regie May Spils

Buch-Cover von "Es wird böse enden" von Werner Enke mit Möglichkeit, das Buch zu kaufen, DVD-Cover von "Zur Sache Schätzchen" der Erstausgabe und der neu restaurierten Fassung mit der Möglichkeit, die DVD`s zu kaufen

 

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Unsere Wege kreuzen sich wieder: Die ZDF-Wochenendgeschichten im Sommer 1979

 

Ein paar Monate nach Enke & Schwarzenbeck engagiert mich Hans Fries als Ausstatter für die ZDF-Wochenendgeschichten und das kam so:

Ich arbeite inzwischen als Fotofachverkäufer in München für Foto Heinrich in der Tengstrasse. Beim Grosshandel im Rückgebäude geben sich Profi-Fotografen wie Jean Paul Mann, Jochen Harder oder Filmschaffende aller Coulour die Klinke in die Hand.

Faßbinder, Wim Wenders, Texa, damals die Frau vom Ofarim, und viele andere Promis kaufen hier günstig Filme und Kameras. Im Laden vorn, wo ich bin, erwartet man professionelle Beratung bei der Film- und Kamera-Auswahl und der Fotobestellung.

Eines Tages kommt ein witziger Typ in den Laden. Ich denke: "Die Stimme kenn ich doch". Es ist Georg Thomalla, die Filmstimme von Jack Lemmon. Ein Supertyp, er bringt uns alle zum lachen.

Ein paar Tage später kommt Filmproduzent Hans Fries in den Laden. Wieder eine Stimme vom Feinsten und wieder ein Filmtyp. Er freut sich: "Was, Du hier Mike ?" Wir tauschen Telefonnummern aus. Ein paar Wochen später klingelt bei Foto Heinrich das Telefon.

Am Apparat Hans Fries. Er fragt mich: "Mike, hast Du Zeit ?" Ich frage: "Wann ?" Er sagt: "Sofort, ich brauche einen Ausstatter für eine ZDF-Produktion". Ich zweifle: "Das habe ich beim Film noch nie gemacht, das kann ich nicht." Er überzeugt mich: "Das bring ich Dir schon bei, wenn wir die Motive suchen".

Mein Chef Samuel Saks zeigt sich mehr als großzügig: ich darf sofort aufhören und er schenkt mir eine 24-Karat-Polaroid und SX70-Filme für meinen unerwarteten Neustart ins Filmgeschäft. Die Kamera wird mir für die Standfotos bei Dreharbeiten in den nächsten Jahren beste Dienste leisten.

Vom Vorschuss im Produktionsbüro der TV 2000 von Produzent Günter Herbertz kaufe ich mir gleich bei der Mahag in München einen braun-beigen Audi 80. Denn ich soll fahren bei der Motivsuche. Der Audi passt genau zu meinem beigen Trenchcoat im Eric-Ode-Style, den ich aus dem Fundus der Bavaria bekommen hatte.

 

Produktionsplan vom Juli 1979 zur ARD-Serie Wochenendgeschichten, in den Hautrollen Karl-Maria-Brandauer, Jutta Speidel, Giulia Follina, Ullrich Haupt, Dieter Schidor, Erni Singerl, Paul Edwin Roth, Ilse Künkele, Karin Hardt, Kurt Bois, Herbert Bötticher, Simone Rethel, Gila v. Weitershausen, Gert Baltus, Buch: Herbert Reinecker, Regie: George Moorse, Redaktion: Dieter Steinhoff, Produktionsleitung: Hans Fries, Kamera: Gerard Vandenberg
Bild: Produktionsplan vom Juli 1979 zur ARD-Serie "Wochenendgeschichten", in den Hautrollen Karl-Maria-Brandauer, Jutta Speidel, Giulia Follina, Ullrich Haupt, Dieter Schidor, Erni Singerl, Paul Edwin Roth, Ilse Künkele, Karin Hardt, Kurt Bois, Herbert Bötticher, Simone Rethel, Gila von Weitershausen, Gert Baltus, Buch: Herbert Reinecker, Regie: George Moorse, Redaktion: Dieter Steinhoff, Produktionsleitung: Hans Fries, Kamera: Gerard Vandenberg

 

Zusammen mit der Polaroid-Kamera bin ich also bestens ausstaffiert für die Motivsuche mit Produktionsleiter Hans Fries. An zwei herrlichen Sommertagen im Juli fahren wir rund um den Starnberger See und erkunden das berühmte Undosa Strandcafe und gegenüber das Schloss Berg, den Park und die König-Ludwig-Gedächtniskirche.

Wir suchen nach einem exklusiven Strandcafe mit einem Boots-Anlegeplatz für eine Szene mit Herbert Bötticher als Verführer und Simone Rethel, die später durch ihre Ehe mit Johannes Heesters berühmt werden wird.

Beim Strandhotel Undosa oder Schloss Berg finden wir schließlich die ideale Kulisse zum drehen und fragen nach den Preisen. Doch verwöhnt durch Produktionen wie von der Neuen Münchner Filmproduktion Helmut Ringelmann (Derrick, Der Alte) verlangen beide einstimmig jeweils 10.000 DM für die Drehgenehmigung und Schauplatz-Miete.

Jetzt lerne ich das kaufmännische Improvisationstalent eines erfahrenen Produktionsleiters kennen. Augenzwinkernd sagt Hans Fries zu mir: "Komm Mike, das können wir besser."

Wir gehen also weiter auf Motivsuche und werden in Ammerland fündig, wo wir uns für 350 DM beim Wirt des Dorfgasthofs die Drehgenehmigung sichern.

In den nächsten Tagen bauen wir dort ein komplettes elegantes Strandcafe nach, indem wir alte Cafehaus-Stühle von der Bavaria mit günstigen Spraydosen in elfenbeinfarben umlackieren und sie zusammen mit etlichen Pflanzen und Palmen von München nach Ammerland rausfahren. Es geht ja nur um die Optik und die Details sieht man später im Film nicht.

Das kostet gerade mal 2.500 DM und so brauchen wir im Ergebnis nur ein Drittel Budget vom regulären Marktpreis für solch einen luxuriöseren Drehort. Ich lerne noch so manche Profi-Kniffe von Hans Fries bei diesen Dreharbeiten ...

 

Foto vom Ton-Abhören bei den Dreharbeiten zur ZDF-Serie Wochenendgeschichten an einem Holzsteg am Starnberger See mit Gerard Vandenberg, Hans Fries u.a.
Bild: Ton-Abhören bei der ZDF-Serie Wochenendgeschichten im Juli 1979 an einem Anlege-Steg am Starnberger-See mit George Moorse (Regie, hinten rechts) und Hans Fries (Produktionsleitung, ganz hinten Mitte)
Handgeschriebene Notiz von Mike Gallus zum Produktionsstab der ZDF-Wochenendgeschichten 1979, Regie: George Moorse, Kamera: Gerard Vandenberg, Architekt: Mike Gallus, Darsteller: Gitti Djamal, Herbert Bötticher, Simone Rethel, Kurt Bois, Produktion: TV 2000
Bild: Handgeschriebener Notizzettel von Mike Gallus zum Produktionsstab, den Hauptdarstellern und der Filmproduktionsfirma der ZDF-Serie Wochenendgeschichten (Erstausstrahlung am 2.3.1980)

 

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Jeder geht erst mal seiner Wege

 

Nach den Wochenendgeschichten beim ZDF verlieren wir uns erst einmal aus den Augen. Durch meinen Job als Ausstatter, den mir Hans Fries in gönnerhafter Weise zukommen ließ, fasse ich endlich Fuß im Filmgeschäft.

Ich kann die Gunst der Filmstunde nutzen und bekomme meinen nächsten Auftrag bei Jürgen Dohme von der Balance-Film im Bayerischen Fernsehen.

"Der ganz normale Wahnsinn" von Helmut Dietl und Franz Geiger wird in 12 Folgen gedreht. Kostümbildnerin Regine Bätz hat mich für die Folgen 9 und 10 weitervermittelt als Multitalent für Fotografie und Ausstattung. Den Vertrag bekomme ich sogar als Filmarchitekt, weil mein Vorgänger am Set gerade mit Helmut Dietl in Hollywood ist.

Beim "Der ganz normale Wahnsinn" treffe ich auf Helmut Fischer (Monaco Franze), Monika Schwarz und Towje Kleiner. Zu meiner Freude engagiert mich Regisseur Franz Geiger zusätzlich als Darsteller in der Rolle eines Fotografen und in einer Bühnenszene als "Junker Bleichmann".

So nimmt mein Neueinstieg in die Filmwelt seinen Lauf. Angeregt durch diesen Hans Fries, einen Vollblut-Filmemacher, der mir zeigt, wie es geht. Ihm verdanke ich den Feinschliff. Er fördert mein Talent.

Parallel zu diesen Ereignissen zieht sich Hans Fries Anfang der 80er Jahre von der Spielfilm- und TV-Produktion zurück und spezialisiert sich zusammen mit seiner Frau Livia Fries auf die Produktion von Dokumentarfilmen und Industriefilmen.

In diesen Filmproduktionen übernimmt er die Funktion des Produzenten, Regisseurs, Drehbuchautors und Produktionsleiters. Seine Frau Livia aus der Schweiz steht ihm als erfahrene Produktionsassistentin und Aufnahmeleiterin bei den Dreharbeiten zur Seite.

Beide haben sich beim Bayerischen Rundfunk 1965 kennengelernt, als Livia Fries dort als Fremdsprachenkorrespondentin für internationale Produktionen engagiert ist.

 

Portrait-Foto von Livia Fries
Bild: Livia Fries Anfang der 90er Jahre, Foto: Mike Gallus

Foto nach Drehschluss zur TV-Produktion - Deutsch ist gar nicht so schwer - vom Bayerischen Rundfunk mit Livia Biondi und Hans Fries
Foto: Tischrunde nach Drehschluss von Dreharbeiten in Rothenburg für die TV-Produktion "Deutsch ist gar nicht so schwer" im Auftrag vom Bayerischen Rundfunk 1965 (das erste ausgestrahlte Sprach-Programm für Ausländer im BR) mit Livia Biondi-Fries und Hans Fries

 

Ein Jahr später arbeiten sie bereits frisch verheiratet zusammen in Rom bei dem Kinofilm "Das gewisse Etwas der Frauen" mit Anita Ekberg, Zarah Leander, Heinz Erhart, Romina Power, Nadja Tiller und Elsa Martinelli. Er als Produktionsleiter und sie als 2. Regieassistentin (Second Assistant Director) von Regisseur Luciano Salce (vgl. auch Filmfoto weiter unten).

Ergebnis des gemeinsamen Schaffens von Hans und Livia Fries in den 80er und 90er Jahren ist z.B. eine mehrteilige Reihe von Erste-Hilfe-Filmen mit dem Titel "Rette mich wer kann" im Auftrag der Berufsgenossenschaft München, in dem sie auch ihre beiden Söhne Olaf und Oliver in Nebenrollen einsetzen.

Ferner diverse Unfallverhütungsfilme wie z.B. "Der sichere Dreh" im Auftrag der Tiefbau-Genossenschaft, in dem Hans Fries ab Min. 4:35 selbst als Ingenieur mitspielt, oder "Unser Hof soll schöner werden", gedreht in der Grundschule Holzkirchen für den Bayerischen Gemeindeunfall-Versicherungsverband. Zu den » Erste-Hilfe-Filmen und » Unfallverhütungsfilmen

Die schweizerische Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Kochkunst von Livia Fries kann ich später bei meinen Besuchen der Familie in München und Dietramszell geniessen.

 

Hans und Livia Fries in der Küche des Hauses in Lochen bei Dietramszell
Bild: Hans und Livia Fries Mitte der 80er Jahre in der heimischen Küche im oberbayerischen Lochen/Dietramszell (Nähe München)

 

Wie ich sehr viel später erfahre, hat Livia Fries auch prominente Filmschaffende in ihrer eigenen Familie. 2005 lerne ich Heinz Leu kennen, den Mann ihrer Schwester Lory Leu aus der Schweiz.

Heinz Leu, ein erfolgreicher Mode-Fabrikant (Label: Lion d'or, Zürich) und Modeberater aus Meilen am Zürichsee, war nicht nur Gold-Medaillen-Gewinner der Bob-Weltmeisterschaft 1957 im Vierer-Bob in St. Moritz mit Hans Zoller, Hans Theler und Rolf Küderli, sondern auch Stuntman bei den Dreharbeiten im Dezember 1968 im James-Bond-Film "Im Geheimdienst Ihrer Majestät".

Regisseur der 007-Episode mit Telly Savalas alias Ernst Stavro Blofeld basierend auf dem gleichnamigen Roman von Ian Fleming (Originaltitel: On Her Majesty’s Secret Service) war Peter R. Hunt. Produktionsleiter war Hubert Fröhlich und als Produzenten fungierten Albert R. Broccoli, Harry Saltzman und Stanley Sopel. Den Titelsong schrieb kein Geringerer als Louis Armstrong.

Als Double von James-Bond-Schauspieler George Lazenby fuhr Heinz Leu stellvertretend den Bob des Geheimagenten 007 am gerade fertiggestellten Panoramarestaurant Piz Gloria auf dem Schilthorn (2.970 m ü. M.) bei Mürren im Berner Oberland (Schweiz).

Als ich Heinz Leu mit seiner markanten Stimme und ausdrucksstarken Mimik kennenlerne, ist mir klar, warum er auch wegen seiner auffallenden Ähnlichkeit als Double für Jean Paul Belmondo gefragt war. Doch "Bébel" hat in seinen Filmen ja bekannterweise alle Stunts selbst erledigt, da wäre Heinz Leu also arbeitslos gewesen.:-)

 

Film-Fotos zu den Dreharbeiten des James-Bond-Films - Im Geheimdienst Ihrer Majestät - mit Stuntman Heinz Leu als Double von 007-Agent George Lazenby
Bild: Standfotos zu den Dreharbeiten 1968 vom James-Bond-Film
"Im Geheimdienst Ihrer Majestät" mit Stuntman Heinz Leu, Quelle S. 12
Heinz Leu
Bild: Heinz Leu 1989 in Meilen am Zürichsee, Foto: Hans Fries

 

"Die Dreharbeiten verliefen größtenteils wie geplant – bis auf zwei gefährliche Situationen, die aber glücklicherweise nicht zu Personenschäden oder gar tödlichen Unfällen führten. Bei den Dreharbeiten der Second Unit, in der eigens für den Film hergerichteten Bobbahn in Mürren, konnte der Stuntman HEINZ LEU wegen seiner schnellen Reaktion Schlimmes verhindern. Bei einer der Drehfahrten war LEU mit ca. 90 km/h in der Bahn mit dem Schlitten unterwegs, als vor ihm plötzlich sein Freund FRANZ KAPPUS auftauchte. Dieser hatte vermutlich die Funkwarnung der Regie überhört und befand sich zu Fuß in der Eisrinne, weil er eine Kurve auf ihre Sicherheit prüfen wollte.
LEU konnte seinen Schlitten in letzter Sekunde aus der Bahn lenken, sonst hätte er KAPPUS zweifelsohne überfahren."

(Aus: Dissertation von Stefan Siehl 2010, Justus-Liebig-Universität Giessen, Fachbereich 07 Mathematik, Physik und Geographie,"Einflüsse von Filmen auf die Reisemotivation, Raumwahrnehmung und Imagebildung", Quelle S. 240)

 

 

DVD-Cover von James Bond Im Geheimdienst Ihrer Majestät 007

Youtube-Film-Szene vom James-Bond-Film "Im Geheimdienst ihrer Majestät" mit der Bobschlitten-Verfolgungsjagd (Bobsleigh Chase) von Geheimagent 007 alias George Lazenby (gedoubelt von Stuntman Heinz Leu aus Küsnacht bei Zürich) und Bösewicht Ernst Stavro Blofeld alias Telly Savalas. Ort der im Februar 1969 gedrehten Szene war eine 1937 stillgelegte Bobbahn in der Schweiz im Bergdorf Mürren (Gemeinde Lauterbrunnen im Kanton Bern).

 

DVD-Cover von James Bond 007 "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" mit Möglichkeit, die DVD zu kaufen.

 

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Zufälliges Wiedersehen beim RTL Empfang 1988

 

Neun Jahre nach den Wochenendgeschichten treffe ich im Oktober 1988 beim grossen Empfang von RTL plus in München zufällig Hans Fries zusammen mit seinem Sohn Lutzian Fries (Telos Videoproduktion München).

Mit am Tisch der Produzenten sitzt Luggi Waldleitner, einer der bedeutendsten deutschen Filmproduzenten der Nachkriegszeit. Er war bereits 1936 Aufnahmeleiter bei den Dreharbeiten zu Leni Riefenstahls Film "Olympia" und hat mit seiner Produktionsfirma Roxy-Film von 1952 bis 1999 über 100 Filme produziert.

 

Foto vom RTL-Empfang 1988 in München mit Hans Fries, Lutzian Fries, Isolde Tarrach, Luggi Waldleitner u.a.
Fest-Empfang RTL plus in München im Oktober 1988 in einem Zelt am Seehaus im Englischen Garten mit Luggi Waldleitner (links), Lutzian Fries (hinten links), Hans Fries (hinten rechts) und der blonden RTL-Moderatorin der ersten Stunde Isolde Tarrach mit ihrem Markenzeichen "Haarband"; sie hat eine gemeinsame Tochter Tracey mit Musikproduzent Egmont "Monti" Lüftner (Deutsche Grammophon/Ariola), Foto: Mike Gallus

 

Zufälliges Wiedersehen in der Münchner Innenstadt Ende 1997 und Schauspieler-Fotos

 

Wie es das Schicksal will, kreuzen sich unsere Wege Jahre später in der Münchner Innenstadt auf fast schon mystische Art Ende 1997 und das kam so:

Ich war gerade an der Post am Marienplatz Vis-à-vis vom Süddeutschen Verlag. Hier fotografierte ich bereits Dirk Melchert, den damaligen Geschäftsführer von C&A München. Hier half ich Oliver Kahn aus der Parklücke, als sie ihn so eingeparkt hatten, dass gerade noch ein Fußball durchpasste.

Hier kaufen die Fußball-Stars gerne Feinkost ein oder lungern mit ihren Luxusschlitten rum, während einer nach dem anderen Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt konsultiert. Der FC-Bayern-Doc hat dort damals seine Praxis.

So stehe ich also an geschichtsträchtigem Ort und weiß gar nicht, warum ich noch da bin. Von unsichtbarer Hand gehalten, stehe ich wie verwurzelt fest.

Etwas treibt mich zu bleiben, obwohl ich eigentlich nach Hause will. In der Erwartungshaltung, dass noch irgend etwas kommen wird. Und wer kommt um die Ecke ? Hans Fries persönlich - und etwas später auch seine Frau Livia ! Ich denke: "Das gibt`s doch gar nicht !"

Die Freude über das Wiedersehen ist gross und es gibt viel zu erzählen. Schließlich sagt Hans Fries: "Mann ist das toll, dass ich Dich treffe ! Ich bin am überlegen, wieder als Schauspieler zu arbeiten und brauche erstklassige Schauspieler-Fotos, möglichst klassisch in schwarz-weiss."

Wir verabreden uns für ein Fotoshooting am Alten Botanischen Garten in München. Dort entsteht einige Wochen später im Frühjahr 1998 die beste Foto-Serie mit ihm, auf die ich bis heute stolz sein kann.

 

"Künstler sein heißt:

Nicht rechnen und nicht zählen,

sondern reifen wie der Baum,

der seine Säfte nicht drängt

und getrost in den Stürmen

des Frühlings steht.

So als würde dahinter kein Sommer kommen.

Er kommt doch!

Aber nur zu den Geduldigen,

die da sind,

als würde die Ewigkeit vor ihnen liegen.

Ich lerne es täglich unter tausend Schmerzen,

denen ich dankbar bin:

Geduld ist alles!"

 

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)
deutscher Lyriker
Briefe an einen jungen Dichter

Produzent, Produktionsleiter und Schauspieler Hans Fries
Bild aus der Fotoserie mit Hans Fries vom Alten Botanischen Garten
1997 in München von Fotograf Mike Gallus

 

Von Hand geschriebene Danksagungskarte an Mike Gallus von Hans Fries mit Unterschrift und dem Text: Mit besten Grüßen - Hallo Mike, Dankeschön für Deine Fleissarbeit - vielleicht wird jetzt aus mir ein verwertbarer Filmemacher. Beste Wünsche Hansi, 3.4.98, auf der Visitenkarte sind auch das Logo und die damalige Adresse mit den Daten: Hans Fries Filmberatung Filmgestaltung, Dietenhausener Str. 2, 83623 Dietramszell, Tel./Fax: 08027 9180/9182, die alte kombinierte Nummer 302 ist mit dem Stift von ihm durchgestrichen worden
Von Hand geschriebenes Dankeschön auf der Visitenkarte von Hans Fries Filmberatung Filmgestaltung in Dietramszell an Mike Gallus für die Foto-Serie im Alten Botanischen Garten München im Frühjahr 1998

 

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Ich schnuppere Landluft bei Lennio Förstersteinen in Dietramszell

 

Meinen letzten Film mit "Hansi", wie er sich gerne in der Familie, von Freunden und am Film-Set rufen liess, drehe ich im Spät-Frühling 1998.

In Dietramszell, 30 km südlich von München, entsteht ein Werbe- und Industriefilm für die Firma Lennio-Förstersteine.
Hans Fries wohnt damals mit seiner Familie im idyllischen Dorf Lochen, 4 km von Dietramszell entfernt (Landkreis Bad Tölz / Wolfratshausen).

Seine Frau Livia Fries ist wieder bewährte Aufnahmeleiterin und Produktionsassistentin und versorgt uns außerdem bei den Dreharbeiten mit kulinarischen, bayerischen Köstlichkeiten aus der Hand gezaubert.

Bei diesem Film über das Holz-Bausystem für Hobbyschreiner produziere ich als Filmfotograf die Standfotos von Beispielen in Heimarbeit entstandener Fertigobjekte.

Ich bin auch verantwortlich für das Erscheinungsbild der Möbel und die Dekoration für die Standfotos mit einem speziellen Sackleinen-Stoff, den ich von der Bavaria in München bekomme.

Die Dreharbeiten für Lennio erfolgen in der Werkstatt der Firma Häsch in Dietramszell und der Filmschnitt bei Telos München (Video-Produktionsfirma seines Sohnes Lutzian Fries). An dieser Stelle möchte ich mich auch für die Unterstützung bei Uwe Amtsberg bedanken von der damaligen Werbeagentur WAF in Feldafing.

 


Werbe- und Industriefilm "Mit Lennio Förstersteinen selber bauen... einfach, modern und preiswert!"
Drehbuch, Regie & Produktion, Produktionsleitung: Hans Fries, Filmfotograf und Ausstatter: Mike Gallus München

 

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Zitate von Hans Fries

 

"Ein Doktorhut ist als alleiniges Kleidungsstück nicht ausreichend."

"Selbständigkeit beinhaltet die Freiheit zu hungern, wann ich will."

( Hans Fries, 1920 - 2003, deutscher Filmproduzent, Produktionsleiter und Schauspieler )

 

Weitere Filmfotos und Filmausschnitte von Hans Fries

 

Filmszene aus - Nicht fummeln, Liebling ! - mit der Polizeiausbildung und Hans Fries von hinten als Ausbilder Müller vor einer Gruppe Polizisten bei der Schlagstockausbildung in einer Münchner Polizeischule
Filmszene aus "Nicht fummeln, Liebling !" von May Spils und Werner Enke (1970) mit Hans Fries als Polizeiausbilder Müller in einer Münchner Polizeischule

Standfoto der Dreharbeiten zu - Nicht fummeln, Liebling ! - in der Camping-Abteilung von Hertie München mit Benno Hoffmann, May Spils und Hans FriesStandfoto zu den Dreharbeiten in der Camping-Abteilung von Kaufhaus Hertie in München 1969 zum Kinofilm "Nicht fummeln, Liebling !" mit Schauspieler Benno Hoffmann, Regisseurin May Spils und Herstellungsleiter Hans Fries

Foto der Dreharbeiten mit Herstellungsleiter Hans Fries und Schauspieler Benno Hoffmann im Gespräch in der Campingabteilung vom Hertie München 1969
Foto: Dreharbeiten zum Kinofilm "Nicht fummeln, Liebling !" mit Herstellungsleiter Hans Fries im Gespräch mit Schauspieler Benno Hoffmann in der Campingabteilung vom Kaufhaus Hertie in München 1969

Aushangfoto zum Kinofilm - Hau drauf, Kleiner ! - von CINENOVA-FILM München (1974) in der Bundeswehr-Kaserne München mit Werner Enke mit Jeans-Jacke und Jeanshose als Fahnenflüchtling und Hans Fries in Uniform als Bundeswehr-Oberst
Bild: Aushangfoto zum Kinofilm "Hau drauf, Kleiner !" von CINENOVA-FILM München (1974) in der Bundeswehr-Kaserne München mit Werner Enke als Fahnenflüchtling und Hans Fries als Bundeswehr-Oberst

Produktionsfoto von Der Kommissar mit Eric Ode, Maria Schell und Hans Fries
Foto von links nach rechts: Eric Ode, Maria Schell und Hans Fries (Produktionsleitung)
TV-Produktion "Der Kommissar" des ZDF (Helmut Ringelmann, Neue Münchner Filmproduktion), Folge: Schrei vor dem Fenster (6.6.1969)

Bei einer weiteren Folge "Der Kommissar: Auf dem Stundenplan: Mord" (28.11.1969) war Hans Fries Produktionsleiter und Schauspieler in der Rolle eines Lehrers ab 9min 24s

 

DVD-Box Der Kommissar 28 Disks mit Erik Ode, Günther Schramm             CD-Cover von Der Kommissar - Die musikalischen Highlights aus der Erfolgsserie inklusive der Original Titelmusik von Orchester Joe Jerkins      

DVD-Cover "Der Kommissar" mit 28 Disks mit Erik Ode, Günther Schramm und Fritz Wepper mit der Möglichkeit, die DVD-Box zu kaufen,
CD-Cover "Der Kommissar" mit den musikalischen Highlights aus der TV-Serie inklusive der original Titelmusik Orchester Joe Jerkins zum kaufen

 

Spaziergang durch das Land der Operette, Produktionsfoto mit Opernsängerin Ingeborg Hallstein, Regisseur Fred Kraus, Schauspieler Peter Alexander und Produktionsleiter Hans Fries
Bild: Produktionsfoto von Dreharbeiten in Wien 1964 zur TV-Produktion "Spaziergänge durch das Land der Operette" von Telecine Film (Filmproduktion von Prof. Fred Kraus) im Auftrag des WDR. Auf dem Foto sind Opernsängerin Ingeborg Hallstein, Schauspieler Peter Alexander, Regisseur Prof. Fred Kraus (Vater von Peter Kraus) und Produktionsleiter Hans Fries. Die Erst-Ausstrahlung der Musikfilms erfolgte am 5.12.1964 im deutschen Fernsehen.

 

DVD-Cover von Spaziergänge durch das Land der Operette mit großem Foto von Peter Alexander             Rotes Cover der DVD Spaziergänge durch das Land der Operette mit Peter Alexander und Ingeborg Hallstein     
DVD-Covers von Spaziergänge durch das Land der Operette mit Peter Alexander und Ingeborg Hallstein mit der Möglichkeit, die DVD`s zu kaufen

 

Drehspass in Wien bei Dreharbeiten zu - Spaziergänge durch das Land der Operette - mit Fred Kraus und Hans Fries, die an zwei antiken, weiblichen Stein-Statuen jeweils von hinten ihre Hände auf die Brüste legen
Foto: Drehspaß in Wien bei Dreharbeiten 1964 zu "Spaziergänge durch das Land der Operette" mit Regisseur Fred Kraus und Produktionsleiter Hans Fries

 

Foto der Sichtung von Negativen im Schneideraum zur Produktion - An alle - Besuch beim Fernmeldenachwuchs der Polizei - mit Hans Fries und einem Cutter
Foto: Sichtung der Negative im Schneideraum zur Produktion "An alle - Besuch beim Fernmeldenachwuchs der Polizei", Bayerischer Rundfunk 1961, Kurz-Dokumentarfilm (Regie, Schnitt, Drehbuch: Hans Fries, Kamera: Eberhard Gerstenberg, Musik: Ronald Feit, Produktionsfirma: Hans Fries Wiesbaden, Deutsche Film- und Medienbewertung 1961: Prädikat wertvoll)

 

Foto zu den Dreharbeiten "Melodien, die nie verklingen" mit Robert Stolz und Hans Fries
Foto: Dreharbeiten 1964 in Wien zu "Melodien, die nie verklingen" mit Dirigent und Komponist Robert Stolz (1880 - 1975) und Hans Fries

 

Deckblatt einer Neujahrs- und Weihnachtskarte mit Foto von Robert Stolz mit Gattin Yvonne Loise (Einzi), handgeschriebenem Adressat "Herrn Hans Fries", Unterschrift/Autogramm von Robert Stolz und Musiknoten-Ausschnitt zur Robert-Stolz-Melodie "Träume unterm Christbaum"
Bild: Vorderseite einer Weihnachts- und Neujahrskarte von 1966 von
Robert Stolz und Yvonne Louise (Einzi) Stolz an Hans Fries mit einem
Notenausschnitt der Robert-Stolz-Melodie "Träume unterm Christbaum"
Innenseite zur Weihnachts- und Neujahrskarte von Familie Stolz mit dem Text "Wir wünschen allerherzlichst frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr ! Einzi, Clarissa und Robert Stolz (mit Autogramm-Unterschrift von Robert Stolz und Adresszeile mit Elisabethstrasse 16, Wien I. Österreich
Bild: Innenseite der Neujahrs- und Weihnachtskarte von Familie Stolz (Einzi, Clarissa und Robert Stolz) aus Wien/Österreich mit Autogramm von Robert Stolz

 

CD-Cover von Robert Stolz - Melodien, die nie verklingen             Platten-Single-Cover von Melodien, die nie verklingen von Robert Stolz      

CD- und Platten-Cover von "Melodien, die nie verklingen" von Robert Stolz, mit der Möglichkeit, die CD oder Platte zu kaufen

 

Das gewisse Etwas der Frauen, 1966, Produktionsfoto mit Anita Ekberg und Hans Fries
Foto: Das gewisse Etwas der Frauen (Kinofilm 1966), Produktionsfoto mit Anita Ekberg und Produktionsleiter Hans Fries. In der deutsch-italienischen Co-Produktion spielten u.a. Zarah Leander, Heinz Erhart, Romina Power, Nadja Tiller und Elsa Martinelli. 2. Regieassistentin bei den Dreharbeiten in Rom war Fremdsprachenkorrespondentin Livia Fries, die frisch mit Hans Fries verheiratet war (» Filmstab /Crew).

Cover der DVD Das gewisse Etwas der Frauen


Film-Ausschnitt aus "Das gewisse Etwas der Frau" (Magic Picture) und DVD-Cover mit der Möglichkeit, die DVD zu kaufen

 

Ingrid van Bergen und Hans Fries in einem Cabrio bei Dreharbeiten
Foto zu Dreharbeiten mit Schauspielerin Ingrid van Bergen und Hans Fries

 

Weissblaue Geschichten, Produktionsfoto mit Gustl Bayerhammer und Hans Fries
Produktionsfoto von Dreharbeiten zur ZDF-Serie "Weißblaue Geschichten", Folge 10 (1988), mit vier Geschichten auf dem Münchner Oktoberfest mit Schauspieler Gustl Bayrhammer (Hauptdarsteller) und Hans Fries (Produktionsleiter)

Produktionsbesprechung zu Weißblaue Geschichten auf der Wiesn mit Marlies Horn und Brigitte Lichtenegger aus Dietramszell
Foto: Produktionsbesprechung auf der Münchner Wiesn bei Dreharbeiten zu "Weißblaue Geschichten", Folge 10 (1988) mit Hans Fries (Produktionsleitung)


Filmausschnitt der ZDF-Serie Weissblaue Geschichten, Folge 10 "Der Fremde", mit Gustl Bayrhammer,
Heide Ackermann und Bernd Stephan, Regie: Ulrich König, Produktionsleitung: Hans Fries

Original-Soundtrack von "Weissblaue Geschichten", Musik: Norbert Jürgen Schneider


 


Foto: Drehpause am 14.6.1983 zum Heidelinde Weis-Special "Funkeln im Auge" (Episodenfilm des ZDF mit drei Episoden von Herbert Reinecker mit Heidelinde Weis in der Hauptrolle, Regie: Wolfgang Becker) mit Produktionsleiter Hans Fries und Schauspielerin Heidelinde Weis, Produktion: tv 2000

 

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Einträge in Filmdatenbanken von Hans Fries

 

Nachfolgend finden Sie den Eintrag über Hans Fries im Filmportal.de, der zentralen Internet-Plattform zum deutschen Film mit Informationen zu mehr als 80.000 Filmen und 180.000 Personen.

Ferner den Eintrag in der Internet Movie Database (IMDb), der größten Internet-Filmdatenbank mit mehr als 130 Millionen Einträgen zu Filmen, Videoproduktionen und Fernsehserien, darunter mehr als 2 Millionen Filme, TV- und Unterhaltungsprogramme sowie mehr als 4 Millionen Filmschaffenden (Cast, Crew).

 

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